Dachschrägen dämmen
In älteren Gebäuden müssen die Sparren häufig verstärkt werden, um das Dämmmaterial in der nötigen Stärke einzubringen. Mittel der Wahl sind die patentierten Sparrenexpander von Hufer. Darauf wird die Hochleistungsfolie Intello von pro clima als luftdichte Ebene gespannt – eine Dampfbremse mit hohem Diffusionswiderstand im Winter und niedrigem Diffusionswiderstand im Sommer.



Dämmung der obersten Geschossdecke
Soll der Dachraum weiterhin genutzt werden, wird auf den Fußboden eine Tragekonstruktion aus Hufer-System sowie Rauspund oder OSB geschraubt. Der Hohlraum dazwischen lässt sich fugenfrei mit Zellulose ausblasen. Ist eine Bodentreppe erforderlich, setzt K3 auf Bodentreppen mit hohen Wärmedämmeigenschaften von Columbus, bei denen es sich um einbaufertige Elemente nach DIN EN 14975 handelt.

Um den Dachoben begehbar zu halten, wird eine weitere Ebene aus Holz eingezogen.

Der Fußboden lässt sich vollständig über der Dämmung schließen. Viele ziehen jedoch sogenannte Laufstege aus Rauspund vor.

Muss der Dachoben nicht begehbar sein, wird die Zellulose lose auf den Boden aufgebracht.

Alles wird sauber abgeschlossen.

Ein Beispiel für einen komplett geschlossenen Holzfußboden, unter dem sich eine dicke Dämmschicht befindet.
Innendämmung
Ältere Gebäude weisen häufig einen schlechten Wärmeschutz auf. Doch nicht alle Fassaden können nachträglich gedämmt werden, weil sie unter Denkmalschutz stehen. In solchen Fällen ist die Innendämmung das Mittel der Wahl. K3 bietet zwei Möglichkeiten – Trockenbau oder Nasskonstruktion. Bei letzterer bringt man mineralische oder Holzfaserplatten mit Lehmmörtel auf die Wand auf. Die Platten werden anschließend verputzt und gestrichen.



Dämmung der Kellerdecke
Über eine ungedämmte Kellerdecke können Wärmeverluste entstehen. Ihr Umfang hängt unter anderem von Bauweise, Gebäudealter und energetischem Zustand ab. Wenn unter der Kellerdecke Leitungen und Rohre verlaufen, lässt sich darunter eine Gipskartonplatte befestigen und der Hohlraum mit Zellulose füllen. Bei anderen Dämmverfahren müssen die
Leitungen häufig separat verkleidet werden, was den Ausführungsaufwand erhöhen kann. Ist die Kellerdecke eben, eignen sich das vollmineralische Multipor-WDVS von Xella oder das Kingspan Kooltherm-System, das aus Resolhartschaum besteht und sehr schlanke Konstruktionen erlaubt.
